Patienteninformationen

Ablauf einer homöopathischen Behandlung

 

Hier können Sie die Patientenvorlage als pdf herunterladen und bei Ihrem ersten Besuch ausgefüllt mitbringen.

Homöopathische Erstkonsultation

Die Erstkonsultation bildet die Grundlage für die Behandlung und ist daher relativ zeitintensiv. Sie dauert bei Erwachsenen ca. 1 – 2 Stunden und bei Kindern ca. 45 – 60 Minuten. Bei diesem ersten Gespräch werden vor allem die Persönlichkeit, das Naturell und die Empfindungen des Patienten angesprochen. Wichtig ist das Verstehen der momentanen Lebenssituation, aber auch des persönlichen Werdegangs des Patienten. Eine Anamnese der aktuellen und der früheren Erkrankungen des Patienten sowie seiner näheren Verwandtschaft komplettiert die Erstkonsultation.
Bei akuten Erkrankungen oder Verletzungen dauert die Konsultation je nach Art und Hintergrund der Erkrankung ca. 20 – 40 Minuten.

Folgekonsultation

Nach ca. 4 – 8 Wochen, bzw. je nach Krankheit und Zustand des Patienten, erfolgt eine Folgekonsultation. Bei dieser Konsultation werden die Wirkung der Arznei und der Behandlungsfortschritt beurteilt. Im Anschluss daran wird die weitere Behandlung bestimmt. Die Folgekonsultation dauert in der Regel ca. 30 – 40 Minuten.

Repertorisation

Nach jeder Konsultation werden in Abwesenheit des Patienten die typischen Eigenschaften und die charakteristischen Symptome analysiert. Das Ziel dieser Arbeit ist es die individuellen und auffallenden Symptome des Patienten zu erkennen. Diese Symptome werden in der Folge hierarchisiert und repertorisiert (Mit der Repertorisation ist das Nachschlagen in einem Repertorium, d.h. in einem sogenannten Symptomenverzeichnis gemeint). Durch die Repertorisation wird aus der Vielzahl der homöopathischen Arzneien das Mittel bestimmt, das der Persönlichkeit und dem momentanen Zustand des Patienten am Ähnlichsten ist. Die Repertorisation dauert ca. 20 – 30 Minuten.

Homöopathische Arzneien

Die homöopathischen Arzneien werden als feste Arznei in Form von Globuli (Kügelchen) oder als flüssige Arznei in Form von Tropfen verschrieben. Die Einnahmehäufigkeit, die Dauer der Einnahme und die Dosierung werden individuell festgelegt. Der Patient erhält die homöopathische Arznei per Post (bei akuten Verletzungen und Erkrankungen meist direkt in der Praxis). Zusammen mit der Arznei erhält der Patient eine genau Instruktion zur Mitteleinnahme.

Verlauf des Heilungsprozesses

Die Heilung erfolgt nach klaren Gesetzmässigkeiten. Sie verläuft von innen nach aussen, das heisst vom Körperzentrum hin zur Peripherie. Zuerst wird es dem Patienten selbst besser gehen, erst danach bessern sich die eigentlichen Beschwerden. Typische Reaktionen auf die homöopathische Arznei können zum Beispiel vermehrtes Wasserlösen, verstärktes Schwitzen oder das Auftreten von leichtem Fieber sein. Diese Reaktionen bedeuten eine Entlastung des Gesamtorganismus. Der Patient kann die Arbeit des Therapeuten unterstützen indem er sich selbst und seine Reaktionen und Symptome gut beobachtet.
Nach der Mitteleinnahme kann es eventuell auch zu sogenannten Erstverschlimmerungen kommen. Dabei verstärken sich die bereits vorhandenen Beschwerden vorübergehend. Dies ist als gutes Zeichen zu werten und nur von kurzer Dauer. Danach erfolgt eine deutliche Besserung. Im Verlaufe einer längeren homöopathischen Behandlung können sich auch alte oder nicht ausgeheilte Symptome wieder zeigen. Dieses Wiederauftreten von alten Symptomen ist dann Teil des Genesungsprozesses. Der Mensch geht «die Reise seiner Krankheiten» zurück.
Das Auftreten einer Erstreaktion ist ein positives Zeichen und sollte unter keinen Umständen – weder mit pharmazeutischen noch mit homöopathischen Medikamenten – behandelt werden! Bei Unsicherheiten soll sich der Patient umgehend an seinen Therapeuten wenden.

Ablauf einer homöopathischen Behandlung

 

Hier können Sie die Patientenvorlage als pdf herunterladen und bei Ihrem ersten Besuch ausgefüllt mitbringen.

Homöopathische Erstkonsultation

Die Erstkonsultation bildet die Grundlage für die Behandlung und ist daher relativ zeitintensiv. Sie dauert bei Erwachsenen ca. 1 – 2 Stunden und bei Kindern ca. 45 – 60 Minuten. Bei diesem ersten Gespräch werden vor allem die Persönlichkeit, das Naturell und die Empfindungen des Patienten angesprochen. Wichtig ist das Verstehen der momentanen Lebenssituation, aber auch des persönlichen Werdegangs des Patienten. Eine Anamnese der aktuellen und der früheren Erkrankungen des Patienten sowie seiner näheren Verwandtschaft komplettiert die Erstkonsultation.
Bei akuten Erkrankungen oder Verletzungen dauert die Konsultation je nach Art und Hintergrund der Erkrankung ca. 20 – 40 Minuten.

Folgekonsultation

Nach ca. 4 – 8 Wochen, bzw. je nach Krankheit und Zustand des Patienten, erfolgt eine Folgekonsultation. Bei dieser Konsultation werden die Wirkung der Arznei und der Behandlungsfortschritt beurteilt. Im Anschluss daran wird die weitere Behandlung bestimmt. Die Folgekonsultation dauert in der Regel ca. 30 – 40 Minuten.

Repertorisation

Nach jeder Konsultation werden in Abwesenheit des Patienten die typischen Eigenschaften und die charakteristischen Symptome analysiert. Das Ziel dieser Arbeit ist es die individuellen und auffallenden Symptome des Patienten zu erkennen. Diese Symptome werden in der Folge hierarchisiert und repertorisiert (Mit der Repertorisation ist das Nachschlagen in einem Repertorium, d.h. in einem sogenannten Symptomenverzeichnis gemeint). Durch die Repertorisation wird aus der Vielzahl der homöopathischen Arzneien das Mittel bestimmt, das der Persönlichkeit und dem momentanen Zustand des Patienten am Ähnlichsten ist. Die Repertorisation dauert ca. 20 – 30 Minuten.

Homöopathische Arzneien

Die homöopathischen Arzneien werden als feste Arznei in Form von Globuli (Kügelchen) oder als flüssige Arznei in Form von Tropfen verschrieben. Die Einnahmehäufigkeit, die Dauer der Einnahme und die Dosierung werden individuell festgelegt. Der Patient erhält die homöopathische Arznei per Post (bei akuten Verletzungen und Erkrankungen meist direkt in der Praxis). Zusammen mit der Arznei erhält der Patient eine genau Instruktion zur Mitteleinnahme.

Verlauf des Heilungsprozesses

Die Heilung erfolgt nach klaren Gesetzmässigkeiten. Sie verläuft von innen nach aussen, das heisst vom Körperzentrum hin zur Peripherie. Zuerst wird es dem Patienten selbst besser gehen, erst danach bessern sich die eigentlichen Beschwerden. Typische Reaktionen auf die homöopathische Arznei können zum Beispiel vermehrtes Wasserlösen, verstärktes Schwitzen oder das Auftreten von leichtem Fieber sein. Diese Reaktionen bedeuten eine Entlastung des Gesamtorganismus. Der Patient kann die Arbeit des Therapeuten unterstützen indem er sich selbst und seine Reaktionen und Symptome gut beobachtet.
Nach der Mitteleinnahme kann es eventuell auch zu sogenannten Erstverschlimmerungen kommen. Dabei verstärken sich die bereits vorhandenen Beschwerden vorübergehend. Dies ist als gutes Zeichen zu werten und nur von kurzer Dauer. Danach erfolgt eine deutliche Besserung. Im Verlaufe einer längeren homöopathischen Behandlung können sich auch alte oder nicht ausgeheilte Symptome wieder zeigen. Dieses Wiederauftreten von alten Symptomen ist dann Teil des Genesungsprozesses. Der Mensch geht «die Reise seiner Krankheiten» zurück.
Das Auftreten einer Erstreaktion ist ein positives Zeichen und sollte unter keinen Umständen – weder mit pharmazeutischen noch mit homöopathischen Medikamenten – behandelt werden! Bei Unsicherheiten soll sich der Patient umgehend an seinen Therapeuten wenden.

«We cannot do great things on this earth.
We can only do small things with great love.»
Mutter Teresa

«We cannot do great things on this earth.
We can only do small things with great love.»
Mutter Teresa